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Beerworkers Archive


Post date: 01/11/2011 - 13:13

CARLSBERG WIRD IN DEUTSCHLAND ZUM REGIONALBRAUER ENGLISH BELOW

Gregor Kessler, Hamburg
04.01.2011Konzern verkauft Marken und Produktionsstandort in Dresden // Käufer Frankfurter Brauhaus wächst schnell mit Handelsmarkengeschäft

Gregor Kessler, Hamburg
04.01.2011Konzern verkauft Marken und Produktionsstandort in Dresden // Käufer Frankfurter Brauhaus wächst schnell mit Handelsmarkengeschäft
Die Deutschlandtochter der dänischen Carlsberg schlägt ihre Brauerei in Dresden mit Verlust los und setzt damit die angekündigte Konzentration auf Norddeutschland fort. Zum 1. Januar hat das Unternehmen Frankfurter Brauhaus den Produktionsstandort übernommen, teilte Carlsberg gestern mit. Teil des Geschäfts seien auch die Markenfamilien Feldschlösschen, Dresdner Felsenkeller, Schwarzer Steiger und Coschützer sowie der Feldschlösschen-Außendienst. Das bestätigte Mike Gärtner, Geschäftsführer von TCB-Beteiligungen, der Muttergesellschaft des Frankfurter Brauhauses, der FTD. Einen Preis nannten beide Seiten nicht, der Verkauf schlägt sich aber laut Carlsberg in einem Buchverlust von umgerechnet gut 17 Mio. Euro nieder.
Der Verkauf zeigt, wie schwer es Markenbiere hierzulande haben. Durch den Verkauf wird Carlsberg in Deutschland zu einem norddeutschen Regionalbrauer. Hier liegen die verbleibenden beiden Produktionsstandorte Hamburg und Lübz und hier verkaufen sich die fünf Kernmarken Carlsberg, Holsten, Lübzer, Duckstein und Astra am besten. Die bundesweite Expansion ist missglückt. Auch Branchenprimus AB Inbev hatte sich in den vergangenen Jahren in Deutschland fast ausschließlich auf seine Kernmarke Beck’s konzentriert.
Da in Deutschland immer weniger Bier getrunken wird – 2010 wird der Verbrauch erstmals unter 100 Millionen Hektoliter sinken – leidet die Branche unter massiven Überkapazitäten. Markenbiere liefern sich einen brutalen Preiskampf. Da passt es, dass mit dem Frankfurter Brauhaus ein Unternehmen zukauft, dass mit dem Brauen von Billigbieren für Discounter wie Netto und Penny innerhalb weniger Jahre zur Branchengröße aufgestiegen ist. Inklusive der knapp zwei Millionen Hektoliter aus Dresden, verfügt die Dachgesellschaft TCB-Beverages inzwischen über Kapazität von sieben Millionen Hektolitern. Laut Gärtner werde die Kapazität in Dresden „weder in diesem noch im nächsten Jahr voll ausgeschöpft“. Doch mittelfristig wird die Anlage mit der Produktion von Handelsmarken wie Sachsengold oder Adelskrone ausgelastet werden. TCB wird in Dresden jedoch weiterhin Carlsberg-Biere abfüllen, bestätigt Gärtner gestern.
CARLSBERG IS IN GERMANY FOR REGIONAL BREWERS
Greg Kessler, Hamburg
04.01.2011Konzern selling brands and production facility in Dresden / / buyer Frankfurter Brauhaus is growing rapidly with private label business
Germany, the daughter of the Danish brewery Carlsberg beats go of her in Dresden at a loss, continuing the announced concentration on northern Germany. On 1 January, the company acquired Frankfurter Brauhaus the production site, said Carlsberg yesterday. Part of the business are also the brand families Feldschlösschen, Dresdner basement rocks, and Schwarzer Steiger Coschütz and Feldschlösschen field. This was confirmed by Mike Gardener, General Manager of TCB Investments, the parent company of the Frankfurt brewery, the FTD. A prize called the two sides do not propose the sale, however, according to Carlsberg down in a book loss of the equivalent of some 17 million €.
The sale shows how difficult it have brand beers in this country. By selling Carlsberg in Germany North Germany to a regional brewer. Here are the remaining two production sites in Hamburg and Lübz and here the five main brands Carlsberg, Holsten, Lübzer, Duckstein and Astra sell best. The nationwide expansion is unsuccessful. Even industry leader AB Inbev had focused in recent years in Germany, almost exclusively on its core brand Beck's.
As in Germany, less and less beer drinking - 2010, consumption is the first time fall below 100 million hectoliters - the industry suffers from massive overcapacity. Brand beers put up a brutal price war. So it is appropriate that buys the Frankfurter Brauhaus a company that has risen with the brewing of beer for cheap discount stores such as Netto and Penny in a few years the industry size. Including the nearly two million hectoliters of Dresden has, the parent company TCB-Beverages now has capacity of seven million hectoliters. According to the gardener capacity in Dresden will be "neither in this fully exhausted in the next year." But in the medium term the system will be fully occupied with the production of private brands, such as Saxony or gold coronet. TCB is in Dresden, however, continue to fill Carlsberg beers, gardener confirmed yesterday.