Prekäre Beschäftigung bei Coke stoppen! Unterstützt den Forderungskatalog gegen Jobvernichtung!

Immer mehr Gewerkschaften bei Coca-cola haben begonnen, Informationen zu prekärer Beschäftigung in Produktion, Verkauf und Vertrieb von Coca-Cola-Produkten zu sammeln und den Kampf dagegen aufzunehmen.

Es mag ja  Situationen geben, in denen befristete Beschäftigung für saisonale Spitzen oder spezifische Aufgaben gerechtfertigt sein kann. Oft jedoch wird deutlich, dass prekäre Beschäftigung dafür genutzt wird, kurzfristige Planung durch Heuern und Feuern auf dem Rücken der Beschäftigten durchzuführen, ihnen grundlegende Rechte zu verweigern, und schlechtere Arbeits- und Lohnbedingungen sowohl für Stammbelegschaft als auch für die Fremdbeschäftigten durchzusetzen. 

Wie beim globalen Treffen der Coke-Beschäftigten in Oberjosbach beschlossen, ist der Kampf gegen prekäre Beschäftigung die erste Arbeitsschwerpunkt der globalen Coca-Cola-Allianz. 

In den letzten Monaten hat der Lenkungsausschuss der Allianz seine Arbeit aufgenommen und hat intensiv über gemeinsame Forderungen diskutiert, um die Ausweitung prekärer Beschäftigung zu stoppen oder rückgängig zu machen, und die Arbeits- und Lohnbedingungen prekärer Beschäftigter im Coca-Cola System zu verbessern. 

Der Lenkungsausschuss hat nun einen Forderungskatalog verabschiedet. Wir rufen Gewerkschaften im System Coca-Cola weltweit auf, diesen Forderungskatalog zu unterstützen, die Forderungen in ihre Verhandlungen mit aufzunehmen, und den Katalog in allen Formen, die ihr für den Kampf gegen den Mißbrauch prekärer Beschäftigung angemessen finden, zu nutzen.

Der Forderungskatalog geht zu Beginn kurz darauf ein, warum prekäre Beschäftigung schädlich für Beschäftigte und langfristig auch für das Geschäft ist, und beinhaltet im zweiten Teil 9 Forderungen zu Minimalstandards, die im Coca-Cola-System eingehalten werden sollten.

Diese Forderungen rufen zu einem Stop Abbau von Stammarbeitsplätzen, das Verbot von besonders mißbräuchlichen Formen prekärer Beschäftigung, zum Schutz prekärer Beschäftigter vor weiteren negativen Folgen, zu einer engen Definition von Fällen, in denen prekäre Beschäftigung zulässig und tolerierbar sein könnte, und zur Einhaltung von Mindeststandards für Arbeits- und Lohnbedingugen für nicht-reguläre Beschäftigte  auf.  

Was Ihr tun könnt:
den Forderungskatalog in verschiedenen Sprachen, die ihr möglicherweise für die Arbeit in Eurem Land braucht, herunterladen.

  • Den Text des Forderungskataloges an die für Coca-Cola zuständigen Gremien und Gewerkschaftsmitglieder bei Coca-Cola in eurem Land  weiterleiten
  • Die zutändigen gewerkschaftlichen Gremien oder Arbeitnehmervertretungen auffordern, den Forderungskatalog durch einen Beschluss zu unterstützen. 
  • Diejenigen Forderungen aus dem Katalog, die für Eure Situation relevant sind, in Eure Verhandlungsvorschläge mit aufnehmen
  • Uns über alle Aktivitäten, die sich auf den Katalog beziehen, über alle Diskussionen dazu, oder Umsetzung einzelner Forderungen informieren. Ihre könnt uns eine mail schicken oder einen Bericht im Forum auf dieser Webseite veröffentlichen.

Outsourcing und prekäre Beschäftigung bei Coke stoppen - unterstützt jetzt den Forderungskatalog !

Treffen in Oberjosbach

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