Uruguay: Arbeitsplätze durch Getränkeimport in Gefahr?

Beschäftigte bei Coca-Cola Montevideo Refrescos sind besorgt über die Entscheidung des Unternehmens, 700 000 Kisten Erfrischungsgetränke aus Argentinien zu importieren, die Ängste vor Arbeitsplatzvernichtung in Uruguay geweckt hat. Die Beschäftigten haben deshalb klare Forderungen formuliert um sicherzustellen, dass es sich um eine einmalige Massnahme handelt, und dass weder reguläre noch prekäre Jobs davon negativ betroffen sein würden (hier die Resolution auf Englisch).

Die Geschäftsleitung hat bisher nicht zufriedenstellend auf das Anliegen der Gewerkschaft, diese Fragen zu klären, reagiert. Statt den Kern des Problems anzugehen, hat das Management Änderungen vorgeschlagen, die sich auf Tarifverträge auswirken und Arbeitsbedinungen verschlechtern würden, und zum Teil sogar interne Angelegenheiten der Gewerkschaft betreffen. Der Generalsekretär von IUL Lateinamerika, Gerardo Iglesias, hat in einem Brief an die Generaldirektorin von Montevideo Refrescos Bedenken über diese Vorgehensweise geäußert (Brief auf Spanisch).

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