Irland: Kundgebungsteilnehmer durch Lieferauto verletzt, Konflikt verschärft sich

Ein Mitglieder der irischen Gewerkschaft SIPTU, Martin Daly,wurde am 1. September kurzfristig ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem ein Auto, welches durch eine angemeldete Kundgebung vor dem Coca-Cola-Distributionszentrum in Dublin hindurchfur, ihn verletzt hatte.

Bei einer Vesammlung in der Liberty Hall in Dublin am Montag hatte das Streikkomittee entschieden, die Kundgebungen vor den Lägern von Coca-Cola HBC Ireland in Dublin, Cork, Tuam, Galway und Tipperary fortzusetzen. SIPTU wird die Auseinandersetzung durch eine fortlaufende Kampagne verschärfen und die Öffentlichkeit zur Solidarität mit den Beschäftigten, die für eine faire Behandlunge kämpfen, auffordern. 

Der Wortlaut der Presseerklärung von SIPTU findet sich  hier (auf Englisch). 

 

SIPTU veröffentlichte ebenso eine Erklärung, in der klargestellt wurde, dass die Coca-Cola-Gewerkschafter/innen friedliche und legale Kundgebungen durchführen, nachdem das Unternehmen den Protest als "illegal und gefährlich" bezeichnet hatte. Coca-Cola hat sogar gerichtliche Verfügungen gegen die Protestteilnehmer erwirkt, wogegen SIPTU Beschwerde eingelegt hat.
(siehe eine weitere Presseerklärung von SIPTU (auf Englisch)).

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