Irland: Internationaler Protest wächst, CCH ignoriert Arbeitsgerichts-Empfehlungen

In starkem Kontrast zu den bisher üblichen Gepflogenheiten in den Arbeitsbeziehungen hat Coca-Cola HBC Irland die Empfehlungen des Arbeitsgerichts vom 18.8. zurückgewiesen. 

Das Gericht hatte sich dafür ausgesprochen, Abfindungen in der bisher bei Coca-Cola üblichen Höhe an die Beschäftigten, deren Arbeitsplätze ausgelagert wurden zu zahlen, und gleichzeitig mit der Gewerkschaft SIPTU eine Machbarkeitsstudie zum Erhalt eines Teils der Arbeitsplätze zu erstellen.

Der Lenkungssauschuss der Coca-Cola-Allianz sowie Konferenzen von Coca-Cola Beschäftigten in verschiedenen Ländern, z.B. Deutschland, Kanada, und Südafrika, haben an das Management appelliert, die Empfehlungen zu befolgen und eine Verhandlungslösung zu finden. 

Die Beschäftigten in Irland setzen ihre Kundgebungen und Protestaktionen fort. 

Eine Presseerklärung der Gewerkschaft SIPTU (auf Englisch) findet sich hier.

 

Choose your language:

Login

Fight outsourcing and job destruction!