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Solidarität der New Yorker RWDSU mit Nestlé-Arbeitnehmer/innen weltweit

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RWDSU-Aktivisten/innen verteilten am 2. Dezember 2010 Flugblätter vor dem Nespresso-Café im trendigen Soho-Viertel von New York, um auf die weltweiten arbeiterfeindlichen Taktiken von Nestlé aufmerksam zu machen. Die Kundgebung von internationaler Solidarität ist Teil multinationaler Bemühungen der Internationalen Union der Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Hotel-, Restaurant-, Café- und Genussmittelarbeitergewerkschaften (IUL), um Druck auf Nestlé auszuüben, seine Beschäftigten fair zu behandeln.

Kunden und Passanten wurden Flugblätter ausgehändigt, die den Kampf der sich für eine Kollektivvereinbarung einsetzenden Nestlé-Beschäftigten in Panjang in Indonesien beschreiben. Auf die Bemühungen der Arbeitnehmer/innen, einer Gewerkschaft beizutreten und einen Vertrag auszuhandeln, antwortete das Nestlé-Management mit Einschüchterung, Schikanierung und Betrug. Die Unternehmensleitung ging so weit, eine Scheingewerkschaft zu gründen und die Unterschriften ihrer Beschäftigten zu fälschen.

“Diese Arbeitnehmer/innen wünschen sich, was alle Arbeitnehmer/innen verdienen, nämlich das Recht auf die Wahl einer Gewerkschaftsstimme und auf Kollektivverhandlungen mit ihrem Arbeitgeber“, sagte Sadatu Mamah-Trawill der RWDSU. „Wir werden auf Nestlé weiterhin Druck ausüben und fragen, warum es sich in solche Taktiken verwickelt, obwohl das Recht der Beschäftigten, einer Gewerkschaft beizutreten, in seinen Unternehmensgrundsätzen enthalten ist.“