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IUL-Mitglieder aus aller Welt protestieren anlässlich der von Coca-Cola gesponserten Menschenrechtskonferenz gegen die Rechteverletzungen des Konzerns

17 September 2018 News
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Angeführt von der IUL, veranstalteten Gewerkschaften, die Coca-Cola-Beschäftigte weltweit vertreten, am 13. September am Rande der von der Coca-Cola Company gesponserten Konferenz über Unternehmen und Menschenrechte am globalen Hauptsitz des Konzerns in Atlanta eine lebhafte Demonstration.

Die IUL, die die grosse Mehrheit der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im globalen Coca-Cola-System vertritt, lehnte eine Einladung zur Teilnahme an einer Konferenz ab, die darauf abzielte, die Tätigkeiten des Konzerns in ein positives Licht zu rücken zu einer Zeit, da Coca-Cola die Rechte seiner eigenen Beschäftigten und diejenigen der Beschäftigten seiner Abfüller in Indonesien, Haiti, den Philippinen, den USA und Irland systematisch verletzt (hier klicken, um mehr zu erfahren).

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"Durch die IUL ist die Coca-Cola Company sich voll und ganz dieser anhaltenden Rechteverletzungen bewusst, dennoch weigert sie sich, irgendwelche konkreten Massnahmen zu ergreifen, um sie abzustellen. Diese Menschenrechtskonferenz, eine Plattform zur Förderung der zunehmend fadenscheinigen tatsächlichen Menschenrechtsbilanz des Konzerns, und Coca-Colas bewusst ausweichender jüngster Menschenrechtsbericht stellen einen Versuch des Konzerns dar, echte Verantwortung durch Öffentlichkeitsarbeit zu ersetzen, wenn es um die Einhaltung von Rechten geht," erklärte die Generalsekretärin der IUL, Sue Longley.

Die IUL übermittelte den Rednern auf der Konferenz Vorabinformationen über die anhaltenden Rechteverletzungen bei Coca-Cola, um ihnen die Probleme zur Kenntnis zu bringen, und bat sie, TCCC darauf anzusprechen. Etliche Redner sprachen mit Demonstranten, bevor sie sich zur Konferenz begaben.

Die Aktion schloss mit einer alternativen Informationsveranstaltung der IUL in einer örtlichen Universität, auf der gewerkschaftliche Redner aus den USA, Indonesien und den Philippinen die Realität der Arbeit für Coca-Cola schilderten.

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Im Anschluss an die Proteste anlässlich der Konferenz in Atlanta wird eine internationale IUL-Delegation einschliesslich Gewerkschaftsvertretern aus Haiti, Indonesien und den Philippinen in den kommenden Wochen nordamerikanische Coca-Cola-Gewerkschaften besuchen.