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Rechtsbrecher im Einsatz für Frito-Lays in Indien

12 October 2013 Urgent Action
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Zu Beginn dieses Jahres gründeten 162 der insgesamt 170 Beschäftigten dreier Lagerhäuser in Westbengalen, die exklusiv bei PepsiCo unter Vertrag stehen, eine Gewerkschaft und legten ihre Forderungen vor. Daraufhin wurden sie von Schlägern, die im Auftrag des Unternehmens vorgingen, schikaniert und tätlich angegriffen und schließlich auf brutale Weise entlassen. Im Mai 2013 erlaubte man ihnen, zur Arbeit zurückzukehren, allerdings zu Bedingungen, die menschenrechtswidrig sind.

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Man teilte ihnen mit, dass sie an ihren Arbeitsplatz zurückkehren könnten, wenn sie schriftlich erklärten, nie wieder einer Gewerkschaft beizutreten, nötigte sie zur Unterzeichnung bewusster Falschaussagen, von denen behauptet wurde, sie seien rechtlich bindend, und wies sie an, ihre Gewerkschaftskarten zu zerschneiden und auf dem Weg in die Lagerhäuser mit Füßen zu treten. Denjenigen, die sich weigerten, wurde gedroht, sie würden nie wieder eine Arbeit finden, da ihre Namen auf eine schwarze Liste der lokalen Arbeitgeber kämen.

Trotz der Drohungen, Schikanen und Hausbesuche durch das Management weigerten sich 28 der unfair entlassenen Arbeitnehmer, auf ihre Rechte zu verzichten. Im August gingen sie einen Schritt weiter und gründeten das PepsiCo (Frito-Lays) Arbeiter-Aktionskomitee.

Der in den USA ansässige Lebensmittel- und Getränkemulti PepsiCo hat bislang geleugnet, dass es sich bei den Maßnahmen um Rechtsverletzungen handelt, und weigert sich, einzugreifen. Die IUL hat daher eine offizielle Beschwerde wegen Verstoßes gegen die OECD-Leitsätze beim nationalen Kontaktpunkt der US-Regierung eingereicht, damit sie die Einhaltung der Leitsätze durch das Unternehmen gewährleistet, und lanciert nun zum Schutz ihrer Mitglieder bei PepsiCo in Indien eine GLOBALE KAMPAGNE.

HIER KLICKEN, UM EINE BOTSCHAFT AN PEPSICO ZU SCHICKEN und die bedingungslose Wiedereinstellung der 28 Arbeiter bei vollständiger rückwirkender Bezahlung und Anerkennung ihrer Gewerkschaftsrechte zu fordern.