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Der mutige Kampf der Beschäftigten von AB InBev Sonepat geht weiter

16 September 2019 News
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Die Beschäftigten von AB InBev Sonepat kämpfen seit mehr als 540 Tagen für ihre Rechte. Zur Unterstützung ihres Kampfes organisierten die IUL-Mitgliedsverbände in Indien am 9. September vor der Verwaltung von AB InBev in Bangalore eine Protestaktion. Sie forderten, dass AB InBev aufhört, die Gewerkschaft zu zerschlagen und Leben zu zerstören.

Vom 8.-9. September trafen sich die Gewerkschaften bei AB InBev Indien, um die Fragen zu diskutieren, mit denen sie bei AB InBev in Indien konfrontiert sind. Sie äusserten Sorgen über die Sicherheit der Arbeitsplätze aufgrund von Produktionskürzungen und machten auf den zunehmenden Druck des Sonepat-Managements auf die Beschäftigten aufmerksam.

Das AB InBev-Management hat in Indien kein vernünftiges Arbeitsbeziehungssystem aufgebaut. So weigert sich das Unternehmen kategorisch, die Gewerkschaft über Produktions- und Auslagerungspläne zu informieren. Angesichts Produktionskürzungen und fehlender Informationen des Unternehmens machen sich die Beschäftigten und ihre Familien natürlich grosse Sorgen um ihre Zukunft.

Während der Proteste am 9. September drohten private Sicherheitsbeauftragte den Demonstranten mit rechtlichen Konsequenzen. Sie hinderten die Demonstranten sogar daran, sich auf dem öffentlichen Gehweg in der Nähe der Verwaltung aufzustellen.

Die IUL-Mitgliedsverbände in InBev-Betrieben werden die Sonepat-Beschäftigten in ihrem couragierten Kampf gegen AB InBevs anhaltende Rechteverletzungen weiterhin unterstützen.